Gemüsechips …und meine cineastischen Abgründe…

So ganz grob kann ich von mir sagen, dass ich eigentlich fast nie fernsehe – und das liegt auch nicht an unserem Röhrengerät oder an der mangelnden Programmauswahl, vielmehr ist es auf meine mangelnde Muse, mir konzentriert, mit voller Aufmerksamkeit einen Film oder eine Serie anzuschauen, zurückzuführen. Zugegebenermaßen lasse ich unser Gerät für leise Hintergrundakustik und flimmerndes Lichtspiel gerne mal neben Lesen, Häkeln, Stricken… laufen, aber wirklich wahrnehmen tu ich es eigentlich nicht – und nein: Musik und Lavalampe sind keine etwaige Alternative.

Nun gut, alle heiligen Zeiten schaue ich schon bewusst etwas an: „Simpsons“, „Lindenstraße“ oder einen Barbie-Film (mit meiner Tochter versteht sich – Walt-Disney-Filme wären natürlich pädagogisch etwas gehaltvoller, das geht meinerseits aber leider nicht, weil ich bei denen immer so heulen muss, „Bambi“ war der totale Horror).

Wie ihr seht, bin ich ein cineastisches Wildschwein – was ich dafür besser kann, ist die richtige Verpflegung für den gediegenen Fernsehabend zu finden. Gesund und trotzdem lecker gibt’s heute Gemüsechips und das von-den-Chips-fettige-Finger-Feeling geht auch nicht verloren – dazu empfehle ich einen französischen Film aus den 60ern mit schwedischen Untertiteln.

 

Zucchinichips

 

Man braucht für Gemüsechips:

  • Kartoffeln
  • Rohnen (auf hochdeutsch Rote Beete)
  • Karotten
  • Zucchini
  • Gewürze oder Kräuter as you like
  • Salz
  • Olivenöl

 

Rohnenchips

 

 

So geht’s:

Gemüse geschält und ungekocht in ganz dünne Scheiben schneiden und mit Olivenöl vermengen. Die nicht in Öl triefenden Gemüsescheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und leicht salzen. So, nun kommt der Geschmack drauf: ich habe die Karotten mit Currypulver, die Kartoffeln mit Rosmarin, die Zucchini mit Thymian und die Rohnen mit Chiliflocken bestreut. Das Blech bei ca. 180° in den Ofen und für 20 Minuten backen – bei den Rohnen muss man aufpassen, dass sie nicht schwarz werden, sonst sind sie bitter und schmecken bäh, die Zucchini brauchen ein bisschen länger, sonst sind sie matschig und schmecken ebenfalls bäh – einfach zwischendurch mal kontrollieren, ob die Gemüsechips Pringles-Konsistenz haben.

 

Kartoffelchips

 

Einen schönen Fernsehabend und für die, die keinen haben auch, nur eben ohne 😉

 

Karottenchips

 

P.S.: OMG, ich sehe gerade, dass ich mein „Lindenstraßen“-Outing unkommentiert im Post stehen habe, aber vielleicht meldet sich ja jetzt ein preisgünstiger Therapeut 😉

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